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Sir Arthur Conan Doyle

Sir Arthur Ignatius Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh, Schottland geboren. „Conan“ war sein dritter Vorname, er nutzte den Namen später allerdings als Nachname. Sein Vater ließ ihn Medizin in Edinburgh studieren. Im Alter von 21 Jahren heuerte er als Schiffsarzt an und unternahm so zahlreiche Fahrten in die Antarktis und nach Afrika. Nach 2 Jahren eröffnete er in England seine eigene Arztpraxis. In seiner Freizeit schrieb er seine ersten literarischen Werke. Eine Figur, die Conan Doyle kreiert hatte, was einem seiner Professoren aus Studienzeiten nachempfunden. Die Figur des Detektiven Sherlock Holmes.
 
1887, also im Alter von 28 Jahren, konnte er zum ersten Mal mit „A Study in Scarlet“ eine Geschichte von Sherlock Holmes und seines Freundes Dr. Watson veröffentlichen. 1890 schloss er seine Arztpraxis und zog nach London um, denn mittlerweile konnte Conan Doyle alleine von der Schriftstellerei gut leben. Dazu beigetragen hat auch ein lukrativer Vertrag den er vom „Strand Magazine“ erhielt, wo Kurzgeschichten über den Detektiven erschienen. 1893 hatte er allerdings genug von seinem Meisterdetektiven, der sein bisheriges, anderweitiges literarisches Schaffen überschattet hatte. Er inszenierte den Tod vom Sherlock Holmes im Kampf gegen seinen ärgsten Widersacher.
 
 
Nach dem Tode der Figur von Sherlock Holmes begann Conan Doyle damit, historische und mystische Romane zu schreiben. Damit hatte er allerdings kaum Erfolge, obwohl er dies als seine besten Arbeiten bezeichnete. 1896 ging er schließlich nach Südafrika um auf Seite Englands im dortigen Bürgerkrieg zu kämpfen. Für seine Tätigkeit erhielt er 1902 seinen Adelstitel.
 
Im selben Jahr gab er schließlich dem Druck der Öffentlichkeit nach, die seit Jahren weitere Abenteuer von Sherlock Holmes forderte. Daraus entstand sein bekanntester Roman, Der Hund der Baskervilles. Es entstanden weitere Romane mit dem Detektiven deren Ausgangspunkt das überraschende Wiederauftauchens des tot geglaubten Detektivs waren – bei dessen spektakulären Tod 1893 hatte man schließlich nie eine Leiche gefunden. Doyle hatte sich schon damals eine Fortsetzung offen gelassen.
 
 
 
Er begann schließlich damit, weitere Romane zu schreiben, welche sich in der Tradition von Jules Verne mit Mystik und der Zukunft befassten. Hierbei kreierte er einen zweiten, sehr populären Charakter. Auch für diesen nahm er sich einen Professor aus seiner Studienzeit in Edinburgh zum Vorbild. Hier entstand der abenteuerlustige Wissenschaftler Professor George Challanger. Dieser ist von der Existenz eine vorzeitlichen Welt auf einem Hochplateau in Südamerika überzeugt – „Die vergessene Welt“ war geboren. Weitere Abenteuer mit Professor Challanger folgten.
 
Nach dem Tod seines Sohnes der im ersten Weltkrieg fiel, den Doyle lange Zeit nicht überwinden konnte, wandte er sich verstärkt der Spiritualität zu. Auch seine Romane handelten verstärkt davon. Dazu umgab er sich verstärkt mit Zauberkünstlern uvm.
 
1927 veröffentlichte er seinen letzten Sammelband mit Erzählungen über den Detektiven Sherlock Holmes.
 
Am 7. Juli 1930 verstarb Conan Doyle in Folge einer Herzkrankheit in seinem Haus in Windlesham, Sussex, England.
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