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John Landis (Executive Producer, Staffel 1+2)

„John Landis“ ist einer der Urväter der „Lost World“ TV Serie.
 
Landis wurde am 30. August 1950 in Illinous, USA geboren. Er agierte während seiner Karriere als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.
 
Landis hatte die High School abgebrochen und begann für 20th Centery Fox als Botenjunge zu arbeiten. Mit 18 Jahren ging er schließlich nach Europa und trat in einigen italienischen Western als Stuntman auf. Sein Debüt auf der Leinwand feierte er im Jahr 1973 im Film „Die Schlacht um den Planet der Affen“. Im selben Jahr saß er für das nächste Projekt bereits hinter der Kamera. „Schlock – Das Bananenmonster“. Für diese Parodie führte Landis Regie und verfasste das Drehbuch. In den frühen 1980er Jahre hatte er seinen größten kommerziellen Erfolg. Für die beiden Kultfilme „Blues Brothers“ und „American Werwolf“ führte er Regie, schrieb das Drehbuch und übernahm auch jeweils eine Nebenrolle. 1985 wurde er für Michael Jacksons Musikvideo „Thriller“ engagiert, das zu jener Zeit als aufwändigstes und teuerstes galt. Landis führte hierbei Regie, schrieb das Drehbuch und Produzierte. Während der 1980er Jahre führte er bei weiteren Filmen Regie – darunter zB „Der Prinz von Zamunda“ mit Eddie Murphy, er konnte an seine Erfolge Anfang der 1980er nicht mehr anschließen.
 
Steven Spielberg engagierte Landis 1983 als Regisseur für den Film „Unheimliche Schattenlichter“. Während der Dreharbeiten stürzte ein Hubschrauber ab und begrub zwei vietnamesische Kinder sowie Darsteller Vic Morrow unter sich. Landis und seine Crew mussten sich vor Gericht verantworten, wurden allerdings vom Vorwurf der großen Fahrlässigkeit freigesprochen. Landis leistete zudem eine Entschädigungszahlung an die Familien der Opfer.
 
Landis musste zudem auch mit seiner Arbeit einige Misserfolge hinnehmen. Für „Oscar“, „Beverly Hills Cop III“ und „The Stupid“ erhielt er insgesamt drei Mal die zweifelhafte Auszeichnung des „Ruzzie Awards“ – den schlechtesten Regisseur des Jahres.
 
1998 verwirklichte er schließlich sein Traumprojekt. „Blues Brothers 2000“, die Fortsetzung seines Kultfilmes aus den 1980er Jahren, wo er sich abermals für Regie, Buch und Produktion verantwortete. 1999 begann er als Produzent für die Serie „The Lost world“ zu arbeiten.
 
 
Jeff Hayes (Executive Producer, Staffel 1-3)
 
Hayes wurde am 3. März 1953 in Los Angeles, Kalifornien geboren. Er war ebenso wie John Landis eine der führenden Personen der Serie und einer ihrer "Urväter".
Vor seiner Zeit in der "Lost World" hatte er bereits als Executive Producer in "Tales of the south sea", "Flipper" und "Mission Impossible" gearbeitet. Das bedeutet auch, dass er einen Großteil der Crew der Verlorenen Welt bereits aus früheren Projekten kannte (zB auch Peter McCauley aus "20.000 Meilen unter dem Meer").
 
Hayes gab im Mai 2002 den Auftrag Ideen für eine vierte Staffel zusammen zu tragen. Warum auch immer, dieses Projekt wurde nicht mehr realisiert.
 
 
 
Guy Mullally (Executive Producer, Writer, Staffel 2+3)
 
 
Mullally, der in Australien geboren wurde, begann seine Karriere als Drehbuchautor für diversen Serien, später produzierte er diese auch.
 
 
Der Name „Guy Mullally“ taucht in der „Lost world“ zum ersten Mal in der Folge "Out of Time" in der ersten Staffel auf. Hierfür schrieb Guy das Drehbuch und zeigte schon damals, das mysteriöse Potenzial der Serie. In Staffel 2 war er zunächst als Co-Produzent tätig bis er schließlich ab der Folge "Voodoo Queen" einen Credit als Executive Producer hatte. Er war somit u.a. für die Weiterentwicklung der Serie und die Einbringung neuer Ideen verantwortlich. Mullally schrieb zahlreiche Drehbücher zu den Folgen.
 
Im Jahr 2002 machte er sich mit dem Ehepaar Reeves-Stevens an die Arbeit zu einer vierten Staffel der Verlorenen Welt. Die Serie wurde allerdings aus finanziellen Gründen eingestellt. Mullally veröffentlichte seine Ideen zur Fortsetzung und Beendigung der Serie bei der „Lost World Convention“ im Jahr 2005.
 
 
Judith & Garfield Reeves-Stevens (Writer, Creative Consulant ab Staffel 2)
 
Das Ehepaar begann die Karriere ebenfalls als Drehbuchautoren und Produzenten von diversen TV-Serien. Sie wirkten in dieser Rolle an der Serie „Phantons 2040“ mit. Zudem schrieben sie das Drehbuch zum „Mighty Ducks“ Film sowie für eine Folge von „Deep Space 9“.
 
Das Ehepaar Reeves-Stevens kam ebenso wie Guy mit Beginn der 2. Staffel in die Serie. Sie hatten zunächst die Rolle der „kreativen Beraters“ inne. In der Folge „Stone Cold“ der 2. Staffen debütierten sie als Drehbuchautoren, weitere 15 Folgen sollten schließlich aus ihrer Feder stammen.
 
Sie arbeiteten mit Guy Mullally die Fortsetzung zur 4. Staffel der Verlorenen Welt aus, die allerdings nicht mehr produziert wurde. Judith und Garfield Reevers-Stevens waren feste Bestandteile der „Lost World Conventions“.
 
Nach Beendigung der Serie „Die verlorene Welt“ fanden sie kurzfristig eine neue Heimat in der Serie „Star Trek Enterprise“. Sie schrieben auch das Drehbuch zum Film „Van Helsing: The London Assignment“.
 
 
Darryl Sheen (Producer)
 
Darryl Sheen ist der einzige Mitarbeiter, der während allen drei Staffeln der Lost World involviert war. Er hatte von der ersten bis zur letzten Folge die Rolle des Produzenten inne. Er hatte, wie viele weitere Mitarbeiter und Schauspieler der Lost World, zuvor an einigen australischen Serien mitgearbeitet. Darunter sind "Tales of the south sea", "Flipper" und "Mission Impssible" als die erfolgreichsten zu nennen.
Für die Folge "Tourist Season" führte Sheen gemeinsam mit Richard Franklin Regie.
 
 
 
Richard Franklin (Director)
 
War einer der Regisseure der „Lost World“ Episoden. Der in Melbourne geborene Australier führte Regie im Pilotfilm „Das Abenteuer beginnt“ und in zahlreichen weiteren Folgen.
 
 
Franklin begann bereits im Alter von 10 Jahren kleine Filme zu drehen. Im Alter von 12 Jahren sah er Alfred Hitchcocks „Psycho“, danach stand für ihn fest, dass er Regisseur werden wolle. Im Alter von 18 Jahren arbeitete er als Kameramann-Assistent und verließ 1967 seine Heimat um nach Südkalifornien zu kennen. Hier besuchte er die Filmakademie und lernte sein Idol Alfred Hitchcock kenne. Als er in seine Heimat zurückkam bekam er das Angebot, an einer australischen Serie als Regisseur mitzuwirken.
 
1983, bereits nach Hitchcocks Tod, führte Franklin Regie im Film „Psycho 2“. Später arbeitete er an der TV-Serie „Die schöne und das Biest“ als Regisseur. 
 
Franklin starb am 11. Juli 2007 in Melbourne, 4 Tage vor seinem 59. Geburtstag an Krebs.
 
 
Colin Budds (Director)
 
Colin Budds führte ebenfalls in zahlreichen Folgen der Verlorenen Welt Regie. Auch er ist Australier.
 
Budds arbeitete durchwegs als Regisseur von TV-Serien. Die Liste an seinen Mitwirkungen scheint endlos. Er führte u.a. in 27 Folgen der australischen Serie „Die fliegenden Ärzte“ Regie.
 
Sein Debüt als Regisseur in der „Lost World“ gab er in den Folgen „More than human“ und „Nectar“. Es folgten viele weitere.
 
Seit 2006 ist er Regisseur der australischen Serie „h2o – just add water“

 

Catherine Millar (Director)

Catherine Millar arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie zählt neben Colin Budds und Richard Franklin zu den am häufigsten eingesetzten Regisseuren der "Lost World".
Auch sie begann ihre Karriere als Regisseurin im australischen Fernsehen. Ihr Debüt gab sie bereits 1983. Wie ihr Kollege Colin Budds wirkte sie an zahlreichen Episoden der "Fliegenden Ärzte" mit. Anfang der 1990 drehte sie einige Folgen von "Heartbreak High" wo Lara Cox die Hauptrolle spielte.

Auch nach dem Ende der verlorenen Welt blieb sie australischen Fernsehserien treu und wirkte an diversen Projekten mit.

 

Titelmusik

Die Titelmusik zur Serie wurde von Garry McDonald und Lawrence Stone komponiert.

 

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