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Die verlorene Welt - Das erste Jahr 

 

 

Um es kurz zu machen:

 

Professor George Edward Challanger ist ein Wissenschaftler. Er befindet sich auf einer Forschungsreise im Amazonasgebiet und gastiert für einige Zeit bei einem Stamm von Amazonas-Indianern. Grundsätzlich funktioniert alles gut – bis es Aufregung im Dorf gibt. Ein anderer weißer Mann hat sich unter schweren Verletzungen ins Dorf geschleppt und niemand weiß, wie man ihm helfen soll. Challanger bemerkt die ungewöhnlichen Verletzungen am Körper des Mannes, der mit letzter Kraft den Professor bittet, seine Aufzeichnungen weiterzugeben.

 

Der Mann, William Maple White, war ebenfalls ein Wissenschaftler. Er hinterlässt Challanger somit quasi seine Bücher, die seine abenteuerliche Reise auf ein bisher noch unentdecktes Hochplateau im Amazonas-Regenwald dokumentiert. Als Challanger eine Fotographie in den Habseligkeiten von Maple White entdeckt getraut er seinen Augen nicht. Abgebildet ist ein Pterosauria.

 

Challanger kehrt auf den schnellsten Wege nach London zurück um seine Erkenntnisse der Royal Society und seinen Kollegen zu offenbaren. Doch niemand glaubt ihn. Sie stellen ihn sogar als Lügner und Fälscher hin. Um seine Aussagen zu untermauern schlägt er der Gesellschaft eine Expedition vor. In die von ihm genannte „Vergessene Welt“. Ein Ort in dem bis heute noch Dinosaurier überlebt haben sollen.

 

Sein schärfster Kritiker ist Professor Arthur Summerlee. Die beiden Professoren verbindet bereits seit Jahrzehnten ein harter Konkurrenzkampf. Challanger fordert Summerlee dazu auf, ihn bei der Expedition zu begleiten. Summerlee ist alles andere als begeistert, stimmt aber aus zwei Gesichtspunkten zu. Einerseits möchte er sein Gesicht vor seinen Kollegen wahren, andererseits freut er sich persönlich dabei zu sein und mitzuerleben, wenn Challanger einen Narren aus sich macht.

 

Challanger fragt die anwesenden der Society nach weiteren Teilnehmern. Zu Wort meldet sich Lord John Roxton, der bereits einmal am Amazonas war. Lord Roxton ist in der Londoner Gesellschaft als mutiger Abenteurer bekannt, für den diese Expedition genau das richtige ist um wieder einmal, für einige Zeit, aus dem Alltag ausbrechen zu können. Ebenso bietet Edward Malone seine Dienste an. Er ist Reporter, nahm als Kriegsberichterstatter am Ersten Weltkrieg teil und möchte die Expedition als Beobachter begleiten. So finden die vier Männer zusammen, welche die Expedition durchführen wollen. Da die Royal Society für diesen „lächerlichen Ausflug ins Märchenland“ allerdings keine Gelder zur Verfügung stellen kann bzw. möchte, scheint die Expedition zu scheitern. Bis plötzlich eine mysteriöse Frau im Publikum erscheint die anbietet, die Expedition zu finanzieren. Sie hat dafür nur eine Bedingung – sie möchte selber an der Expedition teilnehmen.

 

Zu fünft begeben sie sich zum Amazonas, in jenes Dorf, in dem Challanger auf William Maple White getroffen war. Mit Hilfe einheimischer Führer und Träger stoßen sie in unerforschtes Gebiet vor. Ständig begleitet von Trommelklängen und dem Gefühl, beobachtet zu werden. Nach einigen Tagesreisen entdecken sie wirklich eine steile Felswand, genau an jener Stelle, wo sie sich laut Karte befinden soll. Challanger ist sich sicher – er hat das Plateau entdeckt. Mit Hilfe eines mitgebrachten Ballons soll die Felswand bei erstem Tageslicht überwunden werden.

 

Als die Expeditionsteilnehmer am nächsten Morgen erwachen, sind die Träger plötzlich verschwunden. Professor Summerlee findet sie einige Meter abseits des Lagers vor. Sie sind alle tot. Ihm auf den Fersen sind bereits die Kannibalen die diese Gräueltat begangen haben. Die Expeditionsteilnehmer stellen sich den Kampf und kappen schließlich die Seile des Ballons. Sie können gerade noch entkommen, müssen allerdings einen Großteil ihrer Ausrüstung zurücklassen. Doch der nächste Schreck wartet nicht allzu lange auf sich. Der Ballon wird durch mächtige Aufwinde erfasst und zerschellt schließlich. Sie sind dort angekommen, wo sie hin wollten. Allerdings können sie auf diesem Wege das Plateau nicht mehr verlassen.

 

Bei dem Versuch die Gegend zu erkunden wird Malone von einer riesigen, fleischfressenden Pflanze angegriffen welche ihn durch ihre Lilianen in die Lüfte hebt. Wie aus dem Nichts taucht in jenem Moment, als die Sache allzu brenzlich zu werden scheint,  eine junge Frau aus dem Urwald auf, welche Malone vor dem sicheren Tod bewahrt.

 

Sie stellt sich dem Expetitionsteam als „Veronica“ vor und bittet die Fremden, als ihre Gäste in ihr Zuhause mitzukommen. Dort finden sie heraus, dass die junge Frau bereits seit 11 Jahren alleine im Dschungel überlebt hat. Sie beschließen in Veronicas Baumhaus zu bleiben und von hier aus zu versuchen, das Plateau zu erforschen sowie einen Weg zurück nach Hause zu finden.

 

 

Diese Ausgangssituation bringt nun einige Clffhanger mit sich, welche auch immer wieder gerne aufgegriffen werden. Einerseits die Suche nach einem Rückweg von diesem Plateau. Hierbei geraten die Freunde natürlich immer wieder in neue Situationen und Abenteuer.

Als weiterer Cliffhanger dient auch die Suche nach Veronicas Eltern. Dies ist vor allem deshalb ein wenig gefährlich, da Veronica jedem Hinweis nach ihren Eltern sofort nachgeht – wobei dies in den meisten Fällen eine Finte ist (Challanger benutzt für solche Situationen natürlich gerne sein Lieblingswort: „Booby-Traped“)

 

In den ersten Monaten sind vor allem die Wissenschaftler begeistert von ihrer Entdeckung und den Forschungsmöglichkeiten. Während die Fauna das Liebkind von Challanger ist, stellt für Summerlee die Fora die größte Freude da. Sie kommen im ersten Jahr in Kontakt mit vielen – eher feindlich gesinnten – Völkern und Kreaturen, was die Basis für ihre Abenteuer bildet.

 

Ein Abenteuer zeigt allerdings schon etwas Mystizismus. Die Expeditionsteilnehmer bekommen Besuch von einer Frau. Anfangs gibt sie vor von London aus aufgebrochen zu sein um nach ihnen zu suchen. Dies stellt sich als Lüge heraus. Denn sie stammt aus der Zukunft. Und sie hat eine Mission: Sie muss Marguerite töten.

 

Ob man es glaubt oder nicht – Marguerite hat einen Weg nach Hause gefunden. Ein unterirdisches Höhlensystem offenbart einen Weg in die Heimat. Was die Abenteurer zu jenem Zeitpunkt aber nicht wissen ist, dass dieser Weg... sagen wir es wie Challanger: Booby Traped. Eine eigenwillige Pilzsorte hat sich in den Höhlen angenistet welche Erreger einer heimtückischen Krankheit ist. Diese wird von einem Wirten alleine durch die Luft auf andere Menschen übertragen. Da die Freunde – original – diesen Weg gegangen sind, bringen sie diese Seuche in die Welt. Vielleicht sollte man zur Erklärung erwähnen, dass nicht nur das gesamte Expeditionsteam durch diese Seuche ausgelöscht wird, sondern auch die habe Menschheit. Marguerite selber ist gegen die Seuche immun wie auch ihre Urenkelin. Jene Frau aus der Zukunft, die Marguerite unter allen Umständen davon abhalten möchte,  durch das Höhlensystem zu gehen. Notfalls auch mit Mord. Natürlich hat auch sie einen Gegenspieler, einen jungen Mann, der ein Gegenmittel gegen diese Seuche gefunden hat und somit in der Zukunft ein reicher und berühmter Mann ist. Marguerite glaubt schließlich der jungen Frau und zerstört den Durchgang, weswegen sie das Plateau nicht verlassen können und in weiterer Folge die Seuche nicht in die Welt setzen können. Hier ist allerdings auch ein gewisser Logikfehler erkennbar, oder? Nachdem Marguerite nicht nach London gegangen ist, konnte sie auch keine Tochter, Enkelin oder Urenkelin haben. Demzufolge gab es keine Urenkelin, welche in die Vergangenheit zurückreisen konnte um Marguerite aufzuhalten durch die Höhle zu gehen. Demnach hätte Marguerite die Höhle ja doch wieder entdecken müssen und durchgehen. Dies hätte vermutlich ein zeitliches Paradoxon ausgelöst, was die gesamte Menschheit in einer zeitlichen endlosspirale gefangen genommen hätte und früher oder später das gesamte Universum vernichtet worden wäre. Natürlich, dies ist das Worth-Case Szenario. Sehr wahrscheinlicher ist, dass sich die Zerstörung auf unser Sonnensystem begrenzt hätte.

 

 

Gegen Ende des ersten Jahres entdecken die Expeditionsteilnehmer, dass die Aufwinde – die sie seinerzeit auf das Plateau gebracht haben – schwächer werden. Sie sehen ihre Chance das Plateau zu verlassen. Veronica entscheidet sich nicht mitzukommen, da sie ihre Eltern noch nicht gefunden hat. Malone bleibt bei ihr, da er sich in die junge, bezaubernde Frau verliebt hat. Die restlichen Freunde machen sich mit dem Ballon auf – sie kommen allerdings nicht weit. Denn sie werden von einem barbarischen Stamm abgeschossen der das Plateau in seine Gewalt bringen möchte. Als Waffe benutzen sie Schießpulver – das die Expeditionsteilnehmer auf das Plateau gebracht haben. Sie werden gefangen genommen. Natürlich bis auf Malone und Veronica, die sogleich eine Befreiungsaktion durchzuführen versuchen. Diese gelingt auch. Mit Hilfe ihres früheren „Feindes“ Tribune, der die Formel für das Schießpulver vor einiger Zeit aus Challanger erpresst hat und dieses an den Barbarenstamm weitergegeben hat.

 

Auf der Flucht müssen sich die Freunde den Weg zur Brücke freikämpfen. Die beiden Frauen bringen sich in Sicherheit. Danach überquert Summerlee die Brücke. Er wird hierbei allerdings von einem Pfeil getroffen und stürzt die Brücke hinunter in einen reißenden Fluss. Auch Malone stürzt im Kampf von der Brücke. Als Challanger und Roxton alleine gegen die Barbaren kämpfen sprengt Tribune die Brücke in die Luft. Die Barbaren sind damit vernichtet – aber auch Challanger und Roxton stürzen in den reißenden Fluss. Hier endet das erste Jahr.

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